Klagenfurt
Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt
46. Jahrestagung, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Klagenfurt/Österreich
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Migrationskosten/Nutzenkalkulation

Zeit und Ort

Freitag, 30.09. | 9:00-17:30h
Raum E.2.69

Inhalt und Gliederung

Etliche Anwendungsbetriebe stehen vor dem Problem, sich von ihrer Altlasten zu befreien. Es kann sein, dass sie ihre alten Daten migrieren wollen, ihren alten Code ablösen möchten oder wieder von vorne mit neuen Systemen anfangen wollen. Was die zweite Alternativ anbetrifft, haben sie die Wahl zwischen verschiedenen Befreiungsstrategien, darunter:

  • die automatische Konvertierung der alten Codes,
  • die manuelle Reimplementierung des alten Codes,
  • die Kapselung der alten Code-Komponente und
  • die Neuentwicklung der Codebasis.

Welche Strategie sie wählen, hängt von den Kosten und Nutzen sowie von den Risiken der jeweiligen Strategie ab. D.h. sie müssen im Vorfeld der Migration eine Kosten/Nutzen/Risiko Analyse durchführen. Alle drei Analyseprojekte können neben einander stattfinden.

Die Ergebnisse werden am Ende zusammengefasst und miteinander verglichen, um zu einer Entscheidung zu kommen, welche Alternative das größte „Return on Investment“ verspricht. Irrationale, politische Entscheidungen über die Zukunft der betrieblichen Softwaresysteme sind möglichst zu vermeiden. Daher der quantitative Ansatz: Es geht darum, einen rationalen, nachvollziehbaren Entscheidungsprozess einzuführen.

Vortragender

Ablauf

In diesem eintägigen Tutorial wurde an Hand von Fallbeispielen aus der langjährigen Migrationspraxis des Referenten vermittelt, wie man bei einer derartigen Voruntersuchung vorzugehen hat. Dies erfolgte in einer Mischung aus Vorträgen, Übungen und Demonstrationen.